Alles hat ein Ende – auch die Reiserei

Kommen wir einmal zu einem Phänomen, das anscheinend sehr viele Weltreisende oder Langzeit-Traveller heimsucht: Die  „8-Monats-es-ist-genug-Schwelle“. Viele Reisende haben mir verwundert gesagt, dass auch sie nach acht Monaten das Gefühl hatten, dass sich die Reise demnächst mal dem Ende zuneigen sollte. Da dies auch bei mir so geschehen ist, hatte ich beschlossen, nach knapp 11 Monaten zurück in die Heimat zu fahren.

Nach
– 17 Ländern auf 3 Kontinenten
– 256 Stunden mal im Luxusbus und mal im lokalen Bus mit Huhn-Fisch-Ziege-und-Co
– 34 Flügen mit guten und eher Furcht einflößenden Maschinen – und das obwohl ich nach Möglichkeit eher Land- und Seetransport vorgezogen hatte 
– insgesamt 6 Tagen und Nächten auf irgendwelchen Booten von Nussschale bis Riesen-Autofähre sowie
– einer Luftlinien-Distanz vom Nordpol bis nach Kapstadt (14.400 km) mit der guten alten Eisenbahn
war’s dann auch mal genug.

Also nicht mehr nach Lateinamerika. Aber auch so schließt sich damit ein Kreis, denn ich hatte vor 15 Jahren schon mal eine Weltreise angefangen – und nach der Zeit in Südamerika beendet. Die damaligen Erlebnisse und alle möglichen in der Zeit dazwischen werde ich in den nächsten Wochen und Monaten hier nachtragen. Somit wird sich trotzdem was im Blog tun, auch wenn der globurs erstmal gar nicht mehr rund um den Globus unterwegs ist. Was ja aber nicht lange dauern muss, bis ich wieder den Rucksack packe…

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