Groß ist trotzdem klein – neuseeländische Städte auf der Nordinsel

Letztendlich ist es doch sehr gemütlich hier. Selbst in der größten Stadt des Landes läuft das Leben maximal auf den Regatten der Americas-Cup-Yachten, die im Hafen von Auckland liegen, hektisch ab. Ansonsten ist es sehr entspannt hier.

Aucklands Hafenlesestube

Lesestunde im Hafencontainer

Direkt neben den Rennyachten kann man im Hafen-Lesecontainer entspannen. Und auch sonst scheinen sie nicht so viel zu tun zu haben. Denn würde man sonst auf Idee kommen, eine Kirche auf Räder zu hieven, sie über die Straße zu fahren und sie dort wieder abzusetzen, nur weil sie dann so schön neben das neu gebaute Kirchengebäude passt…?

transferierte Kirche

Die Wander-Kirche von Auckland

Die Entspannung wird umso größer, je weiter man aufs Land kommt. In allen Kleinstädten ist es noch mal einen Zacken ruhiger – und das bedeutet, dass z. B. im Art Deco Städtchen Napier nach 17:00 Uhr kaum noch ein Laden geöffnet hat und auch zum Essen musst Du eine Weile laufen, bis Du ein offenes Restaurant findest. Wahrscheinlich wollen sie sich in Rotorua anpassen und schließen ihren Street Food Market schon um 21:00 Uhr. Spät essen soll ja auch gar nicht so gesund sein…

Selbst in der Hauptstadt Wellington findest Du nach Acht kaum noch was zu Essen, wenn Du nicht unbedingt zum Goldenen M oder seinem Pendant Buletten-König gehen willst. Und das wo es durchaus schöne und stilvolle Cafés und Kneipen gibt, die nur leider viel zu früh dicht machen. Dabei passen sie so schön zum Stil der Stadt als neuseeländische Kulturmetropole.

Café im Hafen von Wellington

Macchiato e Macchina

Etwas andere Kaffeehauskultur kann man mitten im Hafen auf dem Dock erleben, wo die Gabelstapler um Dich rum fahren. Wenn denn mal einer fährt, denn auch der Hafen der neuseeländischen Hauptstadt ist äußerst entspannt und zieht eher plantschende Jungs und Drachenboote an. Im Te Papa Tongarewa – dem neuseeländischen Nationalmuseum – sieht man neben toller Kunst und der Geschichte Neuseelands, auch die aktive Seite Neuseelands. Zumindest die der Natur, denn hier wird man ordentlich durchgerüttelt. Nachdem die Erdbeben ja ein wesentlicher und sehr häufig vorkommender Bestandteil des neuseeländischen Lebens sind, haben sie für die Zeit ohne ein Beben ein Häuschen gebaut, in dem ein Erdbeben simuliert wird. Falls der geneigte Tourist eines der 15.000 Erdbeben im Jahr verpasst haben sollte, kann er hier eines spüren und rundherum interaktiv lernen, wie das alles zustande kommt. Tolles Museum.

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